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Digitale Wirtschaft

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Digitale Transformation von Wirtschaft, Produktion und Kundenbeziehung ist zentrale Herausforderung für das Industrieland NRW

Die Bedeutung der Digitalisierung für die Wirtschaft ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Sie durchzieht längst alle Unternehmen, alle Branchen und alle Geschäftsmodelle. Zwischen der realen und der digitalen Wirtschaft lassen sich kaum noch Grenzen ziehen. Ob E-Commerce für den Einzelhandel, der Einsatz von Robotern in der Altenpflege, Online-Marktplätze für Handwerker, der 3D-Print für die Industrie, Social Media-Plattformen für die Kundengewinnung oder elektronische Geo-Daten für die Landwirtschaft – die digitale Transformation von Wirtschaft, Produktion und Kundenbeziehungen ist eine zentrale Herausforderung gerade für das Industrieland NRW.

Digitale Wirtschaft verbindet Kreative und Industrie

Ziel der Landesregierung ist, dass diese kreative und innovative Szene und die starke Industrie enger zusammenrücken, um so die Innovationskraft in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Deshalb hat Minister Garrelt Duin einen Beauftragten für die Digitale Wirtschaft NRW ernannt. Prof. Dr. Tobias Kollmann soll als direkter Ansprechpartner die Brücke zwischen Gründern, Wissenschaft, Kreditwirtschaft und Industrie schlagen.

Sein Anliegen formuliert Kollmann so:

„Die Botschaft ist klar: Wer nicht digital mitspielen kann, wird bald gar nicht mehr mitspielen. Die Wirtschaft in NRW muss sich deswegen der digitalen Transformation so schnell wie möglich stellen. Viele gute Ansätze und Initiativen sind bereits zu beobachten! Darauf kann man aufbauen, aber es gilt auch, eine noch stärkere nationale und internationale Durchschlagskraft für die digitale Wirtschaft in und für Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Deswegen müssen zum einen die klassische Industrie und der Mittelstand in NRW für dieses Thema weiter sensibilisiert werden. Zum anderen müssen die Startups in diesem Bereich in NRW unterstützt und gefördert werden. Insbesondere bei den Startups stehen wir dabei in einem intensiven Wettbewerb mit Berlin, Hamburg und München.

Vor diesem Hintergrund geht es aber nicht darum, anderen Standorten für digitale Startups einfach nur nachzulaufen, sondern eigene Wege zu gehen. Ich sehe hier für NRW insbesondere die Chance in den Startups, die mit ihren digitalen Geschäftsideen direkt und unmittelbar an die vorhandene und starke Industrie andocken wollen. Die Zusammenarbeit zwischen der klassischen Industrie und den innovativen Startups könnte zu dem zentralen Wettbewerbsvorteil für die digitale Wirtschaft in NRW werden.

Im Hinblick auf meine Ziele und Aufgaben als Beauftragter für Digitale Wirtschaft sehe ich vor diesem Hintergrund insbesondere die drei folgenden Aspekte:

  1. Die digitale Wettbewerbsfähigkeit für die klassische Industrie und den Mittelstand in der Zukunft zu thematisieren.
  2. Die digitale Innovationskraft über die Förderung von Startups für und in NRW zu unterstützen.
  3. Die digitalen Synergien zwischen den Geschäftsmodellen der klassischen Industrie und den innovativen Startups aufzuzeigen.

Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und diese verantwortungsvolle Aufgabe. Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns im Schulterschluss mit Ministerium, Beirat, Industrie und Startups gelingen wird, NRW im Bereich der digitalen Wirtschaft für die Zukunft gut aufzustellen.“

Wirtschaftsminister Garrelt Duin (l.) und Prof. Dr. Tobias Kollmann, Beuaftragter der Digitalen Wirtschaft NRW

© MWEIMH NRW/ M. Sassenscheidt

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